Die Initiative

Frauenherzen ticken anders als die der Männer. In der Hektik des Alltags – zwischen Beruf und Familie – wird schnell vergessen, wie wichtig es ist, sich um das Wohlergehen des Herzens zu kümmern. Doch das ist dringend notwendig. Schließlich stellen Herz-Kreislauferkrankungen die Haupttodesursache bei deutschen Frauen dar – 45 Prozent der Frauen starben 2010 an einer solchen Krankheit.1 Doch laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage2 im November 2011 ist ihr Bewusstsein für diese Erkrankungen gering: 69 Prozent der befragten Frauen wissen nicht, dass Herz-Kreislauferkrankungen die Haupttodesursache deutscher Frauen darstellen – 62 Prozent der Befragten vermuten Krebs als häufigsten Todesgrund. Die Hälfte aller Frauen denkt, dass sie ein geringes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen hat. In der Altersgruppe unter 40 Jahren glauben das sogar 58 Prozent der Frauen.

Die gute Nachricht ist, dass Herz-Kreislauferkrankungen durch rechtzeitige Präventionsmaßnahmen vermieden werden könnten. Darum wurde im Dezember 2011 die Initiative „Hör auf dein Herz“ gegründet. Bis 2015 hat sie die Aufmerksamkeit speziell für die Herzgesundheit von Frauen erhöht und über Präventionsmaßnahmen aufgeklärt.

Hintergrund der Initiative

Das Herz ist gemeinsam mit dem Gehirn unser wichtigstes Organ. Es schlägt rund um die Uhr, ohne Pause, etwa 100.000 Mal pro Tag. Es ermöglicht uns all die Dinge zu tun, die wir gerne tun, an denen wir Spaß haben. Diese bedeutsame Leistung, die unser Herz jeden Tag für uns vollbringt, bemerken wir in der Regel gar nicht. Wir verlassen uns einfach darauf, dass es funktioniert, schließlich sind wir doch noch zu jung oder zu aktiv für eine Herz-Kreislauferkrankung. Und wir haben keine Zeit, darüber nachzudenken, ob unser Lebensstil unserem Herzen gerade gut tut oder nicht.

Sicher sprechen wir hiermit einigen aus der Seele, doch wir sollten alle darüber nachdenken und damit beginnen, auf unser Herz zu hören.

Hätten Sie gewusst, dass:

  • Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen die Haupttodesursache in Deutschland darstellen1 und keinesfalls „Männersache“ sind oder frühestens die Generation 60 plus betreffen, wie es die meisten glauben?
  • Jede zweite Frau in Deutschland an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall stirbt?2
  • Frauen und Männer sich in Bezug auf die Risikofaktoren unterscheiden, Rauchen oder Diabetes wirkt sich bei Frauen ungünstiger aus als bei Männern?
  • sich die Symptome eines Herzinfarktes und deren Wahrnehmung bei Männern und Frauen unterscheiden können?

Dies sind nur einige Beispiele dafür, weshalb es wichtig ist, dass auch schon junge Frauen sich um ihr Herz kümmern und ihm Gutes tun sollten. Es liegt in jeder Frau Hand.

Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, viel Bewegung und dem Verzicht auf das Rauchen beispielsweise können wir viele Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen selbst beeinflussen und damit das Risiko, daran zu erkranken, entscheidend senken.

Träger der Initiative: Coca-Cola light …

Coca-Cola Deutschland setzt sich seit 2011 mit seiner Marke Coca-Cola light für Frauengesundheit. So konnte eine breite Öffentlichkeit für das Thema Herz-Kreislaufgesundheit bei Frauen sensibilisiert werden. Die Marke spricht die richtige Zielgruppe – Frauen im Alter ab 25 – an.

Bereits seit 2008 setzt sich Coke light in den USA im Rahmen der „The Heart Truth“-Kampagne (www.dietcoke.com/hearttruth) für die Herzgesundheit von Frauen ein. Dort hat die Kampagne es geschafft die Aufmerksamkeit für die Herzgesundheit bei Frauen zu erhöhen. An diese Erfolge hat Coca-Cola light in Deutschland angeknüpft und deshalb mit weiteren Partnern die Initiative „Hör auf dein Herz“ ins Leben gerufen. Der Einsatz für die Gesellschaft und das Engagement für einen aktiven, gesunden Lebensstil sind bei Coca-Cola Deutschland eingebettet in die Nachhaltigkeitsstrategie „Lebe die Zukunft“. Im Handlungsfeld „Aktiver Lebensstil“, einer von insgesamt sieben Bereichen, übernimmt das Unternehmen Verantwortung als Teil unserer Gesellschaft. Da zu einem gesunden Lebensstil nicht nur eine ausgewogene Ernährung, sondern auch viel Bewegung gehört, hat Coca-Cola beispielsweise gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund den Städtewettbewerb Mission Olympic ins Leben gerufen. Seit dem Start in 2007 wurden 1,28 Millionen Menschen zu mehr Bewegung motiviert.

Von 2011 bis 2015 waren die Deutsche Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin e.V. und Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek Partner der Initiative „Hör auf dein Herz“.

Partner der Initiative (2011-2015)

Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek …

ist Direktorin des Institutes für Geschlechterforschung in der Medizin (GIM) an der Charité Berlin. Sie ist Gründungspräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e. V. und der International Society for Gender in Medicine. Darüber hinaus ist Prof. Dr. Regitz-Zagrosek Projektleiterin des Forschungsschwerpunktes „Geschlechterforschung in der kardiovaskulären Medizin“ am Center for Cardiovascular Research an der Charité Berlin und Koordinatorin von DFG-, BMBF- und EU-Projekten zu diesem Thema.

Deutsche Gesellschaft für geschlechtsspezifische
Medizin e.V. (DGesGM) …

wurde 2007 gegründet und widmet sich der Wissenschaft und Erforschung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der klinischen Medizin, der Grundlagenforschung sowie in der Prävention und bei den Versorgungsstrukturen. Darüber hinaus setzt sich die Gesellschaft dafür ein, die ermittelten Forschungsergebnisse in die medizinische Praxis umzusetzen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.